Amateurfunk
was ist das?

Amateurfunk ist ein weltweiter, nichtkommerzieller Funkdienst für technisch interessierte Personen, die über spezielle Funkgeräte kommunizieren, experimentieren und basteln. Funkamateure erforschen die Technik, nutzen unterschiedliche Frequenzen zur Völkerverständigung und helfen in Katastrophenfällen. Zur Ausübung ist eine Prüfung und ein persönliches Rufzeichen nötig. 

Wie wird man
Funkamateur? 

Um Amateurfunker zu werden, muss in Deutschland eine Prüfung bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) abgelegt werden,  um ein Amateurfunkzeugnis (Lizenz) zu erhalten, womit man ein eigenes, international einmaliges Rufzeichen bekommt, dass die Grundvoraussetzung zum Funken darstellt.
Die Vorbereitung erfolgt durch Selbststudium, Fernlehrgänge oder Kurse bei lokalen Ortsverbänden, die auch praktische Erfahrungen mit Ausbildungsrufzeichen ermöglichen, wobei seit 2024 eine einfachere Lizenklasse N für den Einstieg verfügbar ist. 

Weitere Infos:
Ausbildungsseite von 50ohm

Prüfung und
Lizenz 

Funkamateuren zuhören darf jeder. Doch, wenn dies irgendwann langweilig wird und man auch einmal selbst funken möchte, ist eine Zulassung zum Amateurfunk notwendig. Wie man diese bekommen kann, wird auf dieser Seite beschrieben.

Zuerst muss man sich zwischen drei vorhandenen Lizenzklassen entscheiden.

Mit der Klasse A ist Sendebetrieb auf allen Amateurfunkbändern, die in Deutschland erlaubt sind, sowie mit der maximal erlaubten Sendeleistung möglich.

Die Klasse E, auch Einsteigerklasse genannt, enthält Einschränkungen in der Anzahl der Bänder, sowie in der zulässigen Sendeleistung.

Seit 2024 gibt es mit der Klasse N eine weitere Einsteigerklasse. Sie soll das "Reinschnuppern" in dieses fantas
tische Hobby erleichtern.

Eine Prüfung besteht aus den Teilen 
Betriebstechnik und 
Gesetzeskunde, 
die für die Lizenzklassen A und E gleich sind.
Der Technikteil der Lizenzklasse A ist etwas umfangreicher als für die Klasse E
Klasse N ist insegsamt nochmals vereinfacht worden.

Jeder dieser Prüfungsteile wird als Multiple-Choice Test durchgeführt. Ein Taschenrechner, sowie eine Formelsammlung sind im Technikteil erlaubt und notwendig.

Nach erfolgreicher Ablegung der Prüfung bei der Bundesnetzagentur BNetz-A erhält man ein international einmaliges Rufzeichen und darf am Amateurfunk-Sendebtrieb teilnehmen.

Weitere Infos hier:
Bundesnetzagentur


 

 

 

 

 

DARC e.V.
 

DARC steht für
   Deutscher
   Amateur
   Radio
   Club
Als eingetragener Verein vertritt der DARC die Interessen seiner ca. 33.000 Mitglieder.
Insgesamt zählt Deutschland gut 61.000 Funkamateure.

Weitere Infos hier:
darc.de

Amateurfunk in Minden

In Minden gibt es ca. 60 Funkamateure als Mitglieder im DARC und den entsprechenden Ortsverband.
Die jeweiligen Ortsverbände tragen Kürzel, einen DOK
Distrikts-Ortsverbands-Kenner
Für den Ortsverband Minden lautet dieser "N12"

Weitere Infos und Kontakt zu den Mindener Funkamteure findet man hier

DLOMI - Rufzeichen der Mindener Clubstation

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